Auftakt zum Lehre@LMU-Projekt »Literaturbetrieb-Szenen«

am 19. Oktober 2018, 18.00 bis 20.00 Uhr

Auftakt des Projekts »Literaturbetrieb-Szenen« von Prof. Dr. Stephan Kammer und Dr. Kay Wolfinger im Rahmen des Multiplikatoren-Programms Lehre@LMU

Im Zusammenhang einer Sitzung des Proseminars »Methoden und Theorien der Literaturkritik«

Impulsvortrag von Prof. Dr. Alexandra Pontzen (Universität Duisburg-Essen)

Lesung und Gespräch von und mit Jakob Nolte (Berlin)

Mit anschließendem Apéro

Ort: LMU München, Schellingstraße 3, HS S007.

Geisterseher. Von Schiller bis zur Gegenwart

Proseminar, Sommersemester 2018

Vor allem durch Friedrich Schillers gleichnamiges Romanfragment ist der Terminus des „Geistersehers“ vorgeprägt. Diesen Text wird sich das Seminar zum Ausgangspunkt und zur Grundlage nehmen, um eine Interpretationsfolie zum Topos des Geistersehers, der Geisterseherei, der Jenseitskontakte etc. zu entwickeln, nach der Theoriefigur des Geistersehers in der Tradition der Kulturgeschichte zu fahnden und ihn in Film- und Schrifttexten des 19. und 20. Jahrhunderts bis zur Gegenwart zu interpretieren.
Dabei reicht unsere analytische Spannweite vom Schauerroman zu Ekstatikerinnen, Okkultisten und den ersten Séance-Sitzungen. Auch die eigenen Interessen der Studierenden, was Filme, Romane und Serien betrifft, werden abgebildet werden. Ziel ist die Entwicklung von Ansätzen einer okkultistischen Medienkulturwissenschaft. Dabei folgen wir stets dem Blavatsky’schen Diktum, die Isis zu entschleiern, um anschließend doch einer Wiederverzauberung in die Welt zu helfen.

Zu den ersten Sitzungen lesen die Teilnehmenden bitte: Friedrich Schiller: Der Geisterseher (Ausgabe: Reclams Universal-Bibliothek).

Literatur-Feste. Lektürekurs zum Masterseminar „Kulturtheorien des Fests“

Lektürekurs, Sommersemester 2018

Lektürekurs zum Hauptseminar „Kulturtheorien des Fests“ (Prof. Dr. Stephan Kammer) im Masterstudiengang Film- und Medienkultur-Forschung.
„Der Krieg ist ein Fest“, hieß es einmal. Unter diesem Diktum möchte der Lektürekurs der Spur des Festes folgen, es variieren (Das Fest ist ein Krieg.) und sein Programm mit Martin Mosebachs Roman „Das Blutbuchenfest“ beginnen.
In den folgenden Blocksitzungen beschäftigen wir uns mit Erzähltexten und Filmtexten, welche die Darstellung von Festen und Festlichkeit zum Thema haben und dadurch einen Rückschlageffekt einerseits auf den Rezipienten, andererseits auf das Medium selbst zur Folge haben. Gerade die Interessen der Studierenden, die für einen medienkulturwissenschaftlichen Zugang zu den Medien / Theorien / Kulturen des Festes, des Gelages, des Exzesses, der Feierlichkeit produktiv genutzt werden können, mögen ins Lektüreprogramm eingebracht werden.

Zur ersten Blocksitzung lesen die Teilnehmenden bitte: Martin Mosebach: Das Blutbuchenfest (dtv-Taschenbuch).

Tagung »Mystisches Schwabing. Das Werk der Münchner Kosmiker im Kontext«

am 10. und 11. September 2018 in München

Montag, 10. September und Dienstag, 11. September 2018, jeweils ab 10:00 Uhr
Tagung an der Ludwig-Maximilians-Universität München
Professor-Huber-Platz 2, Lehrturm Raum W 401

Mit Marco Castellari, Gloria Colombo, Peter Czoik, Nastasja S. Dresler, Richard Faber, Stephan Kammer, Jonas Meurer, Heinz-Peter Preußer, Jan Stottmeister und Viktoria Walter
sowie einer Abendveranstaltung mit Tristan Marquardt.
Planung und Organisation: Kay Wolfinger.

Gefördert durch die Fritz Thyssen Stiftung für Wissenschaftsförderung.

Zum Tagungsplakat

Vortrag »Die Esoterik der Schrift. Alexander Lernet-Holenia und das Okkulte«

am 19. Mai 2018 11.30 Uhr in München

»Die Esoterik der Schrift. Alexander Lernet-Holenia und das Okkulte«, Vortrag im Rahmen der Tagung Prekäre Identitäten. Historische Umbrüche, ihre politische Erfahrung und literarische Verarbeitung im Werk Alexander Lernet-Holenias, veranstaltet von Oliver Jahraus, Margit Dirscherl und Michaela Nicole Raß, 17.-19. Mai 2018 im Lyrik Kabinett, Amalienstraße 83, München.

Eleganz und Eigensinn. Tagung zum Werk von Hans Pleschinski

am 15. Juni 2018 ab 9.30 Uhr in München

Freitag, 15. Juni 2018, Beginn: 9.30 Uhr
Monacensia im Hildebrandhaus, Maria-Theresia-Str. 23, 81675 München
Eintritt frei / Anmeldung unter laura.schuetz@lmu.de

Im Januar 2018 erschien der Roman »Wiesenstein« des Münchner Autors Hans Pleschinski. Das Buch erzählt die letzte Lebensphase des Schriftstellers Gerhart Hauptmann und sorgte nach dem Thomas-Mann-Roman »Königsallee« (2013) wieder für große Aufmerksamkeit bei Publikum und Medien. Die öffentliche und interdisziplinär ausgerichtete Tagung widmet sich dem vielfältigen Gesamtwerk des Münchner Schriftstellers Hans Pleschinski.

Programmflyer.

Weitere Informationen zu Tagungsprogramm und Abendveranstaltung auf der Website der Monacensia im Hildebrandhaus sowie beim Literaturportal Bayern. Im Literaturportal Bayern abrufbar ist auch ein Interview, das Kay Wolfinger und Laura Schütz anlässlich der Tagung mit Hans Pleschinski geführt haben: »Nicht altmodischer als Flaubert« (Teil 1 und Teil 2).

Tagungskonzeption: Dr. Laura Schütz und Dr. Kay Wolfinger, Institut für Deutsche Philologie an der LMU München.

Veranstalter: Ludwig-Maximilians-Universität München in Kooperation mit der Monacensia im Hildebrandhaus. Gefördert vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München und dem Verlag C.H.Beck

Vortrag »Suggestive Kräfte. Das ›Archiv‹, die Philologie und die Influencer«

am 5. Juli 2018 17.15 Uhr in Bern

»Suggestive Kräfte. Das ›Archiv‹, die Philologie und die Influencer«, Vortrag im Rahmen des Workshops »Zukünfte der Philologie im Medienumbruch I«, veranstaltet von PD Dr. Irmgard Wirtz (Schweizerisches Literaturarchiv, Bern) und Prof. Dr. Uwe Wirth (Justus-Liebig-Universität Gießen), 5.-7. Juli 2018 in der Schweizerischen Nationalbibliothek und in der Hochschule der Künste, Bern.

Vortrag »Beobachtung des Unsichtbaren. Markus Orths und die Poetik der Enttarnung«

am 13. Juli 2018 ab 9:00 Uhr in Bamberg

»Beobachtung des Unsichtbaren. Markus Orths und die Poetik der Enttarnung«, Vortrag im Rahmen des Interdisziplinären Forschungskolloquiums »Von der ganz normalen Verrücktheit der Welt. Forschungskolloquium zum Werk von Markus Orths», veranstaltet von Prof. Dr. Andrea Bartl und Dr. Sebastian Zilles, 12.-14. Juli 2018 im Internationalen Künstlerhaus Villa Concordia und an der Otto-Friedrichs-Universität, Bamberg.