Proseminar „Methoden und Theorien der Literaturkritik“

Proseminar, Wintersemester 2018/2019

Wie schreiben Autor*innen Texte? Wie werden diese verlegt? Wie findet eine Literaturveranstaltung statt und warum?
Dieses Proseminar ist inter- und transdisziplinär ausgerichtet und möchte die starren Rollenmuster in Lehre und Forschung einerseits und die Statik des üblichen Seminarablaufs andererseits hinterfragen und aufsprengen. Wir wollen das weite Feld des Literaturbetriebs beobachten, analysieren, aber auch daran partizipieren und mitgestalten.
Ziel ist es, die „Literaturbetrieb-Szenen“ in ihrer Genese und ihren Medien zu verstehen, aber auch ein Netzwerk – ausgehend vom Münchner Standort der Deutschen Philologie – zu erarbeiten, das verschiedene Partner wie Studierende der geisteswissenschaftlichen Fächer, Literaten, Verlage, Kulturinstitutionen und Multiplikatoren wie Presse, Rundfunk und Fernsehen sowie Influencer umfasst.
Textnahe Lektüren und deren historische Einordnung und Erforschung werden innerhalb dieser Lehreinheiten Hand in Hand gehen mit eingeladenen externen Referierenden, Exkursionen und der eigenständigen Entwicklung einer von Studierendenseite geleisteten Analyse medienkultureller Beispiele aus dem beschriebenen Netzwerk der Literaturbetrieb-Szenen.